Theater

DER SÜSSE WAHN
Multimediales Bühnenstück nach Patricia Highsmith
Premiere: 30. Oktober 1997 / Brotfabrik Berlin
Buch, Regie: Matthias Aberle
Seit der Heirat seiner ehemaligen Freundin Annabelle führt David ein Doppelleben. Unter falschem Namen hat er sich ein Haus gemietet, in dem er ohne Wissen seiner Bekannten die Wochenenden verbringt. Hier hat er sich seine Traumwelt aufgebaut, in der er sich einbildet, mit seiner Geliebten, mit Annabelle zusammenzuleben. Er ist davon überzeugt, dass sie ihn liebt und irgendwann ihren Mann verlassen wird, um zu ihm zu kommen.

EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Musical nach William Shakespeare
Premiere: 8. Februar 1997 / Musikakademie Schloß Rheinsberg
Libretto, Regie: Matthias Aberle
„Demi“ verabredet mit „Egi“ die Hochzeit mit dessen Tochter Hermia, die aber Lysander liebt – einen Künstler, der vom Vater nicht akzeptiert wird und für den Demetrius nur ein „Pah“ übrig hat. Deshalb ist „Demi“ nicht ungeliebt – Helena liebt ihn (Hermias Freundin). Doch Hochzeit mit „Demi“ muss sein, meint Vater „Egi“. Bleibt nur die Flucht in den Wald. Doch herrscht derzeit mächtig Aufregung. Elfenkönig Oberon hat Krach mit seiner Königin Titania.

DIE ANTRITTSREDE DER AMERIKANISCHEN PÄPSTIN
Theaterstück von Esther Vilar
Premiere: 28. November 1995 / Dom zu Berlin
Bearbeitung, Regie : Matthias Aberle
Im Jahre 2014 besteigt zum ersten Mal eine Frau den Thron des Papstes. Johanna II. findet eine total ruinierte Kirche vor: die Mehrheit der Gläubigen ist zu strengeren Religionen abgewandert, allerortens leere, baufällige Kirchen, ein resignierter, verarmter und daher häufig korrupter Klerus. Und selbst die weltweite Fernseh-übertragung der Antrittsrede dieser jetzt nur noch auf vier Jahre gewählten Päpstin muss mit Werbung finanziert werden.

WARTEN AUF GODOT
Theaterstück von Samuel Beckett
Premiere: 1. Juli 1994 / Zoologischer Garten Berlin
Regie: Matthias Aberle
Wladimir und Estragon haben einen Traum: „Wir wollen etwas tun, solange die Gelegenheit sich bietet! Uns braucht man nicht alle Tage.“ Sie haben nur ein Verdienst: „Wir sind da, wie verabredet, da gibt es nichts. Wir sind keine Heiligen, aber wir sind da, wie verabredet.“ Immer bereit, ihr hehres Ziel wird ihnen vorgeführt: „Einen Menschen, so zu behandeln… das finde ich… ein menschliches Wesen… nein… das ist eine Schande!“ In diesem absurden Kosmos ist nur eins klar: „Wir warten darauf, dass Godot kommt.“